Nun kann es weitergehen. Gestern bin ich 14 km am Stück gelaufen, ohne dass sich irgendein Zwicken oder Ziehen oder anderes Ungemach einstellte. Über Stock und Stein, durch den Wald und das spazierende Volk.
15 Tage zuvor
von Tilman Köneke
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Beim heutigen Lauf habe ich mal überlegt, was man denn sonst so als zweites Frühstück zu sich nehmen könnte. Nichts gegen das tägliche Müsli in allen Variationen, aber manchmal fühle ich mich nach so einer größeren Schale ziemlich geplättet.
Dieses Jahr sollte alles anders werden, und ich blickte dem Müritzlauf 2011 frohgemut und gelassen entgegen. Schließlich hatte ich dieses Jahr meinen ersten 100km-Lauf bewältigt, war einen für meine Verhältnisse guten Marathon gelaufen.
Eigentlich bin ich kein Freund von Großereignissen. Deshalb hat es für mich bis jetzt auch keinen besonderen Reiz ausgeübt, mich bei den üblichen Städtemarathons anzumelden. Freitag nachmittag jedoch klingelte das Telefon.
Hm – war das jetzt schlimm oder sogar ganz schlimm? Der 100km-Läufer, der mich dies fragte, meinte mit dem “ganz Schlimmen” den 100-Meilen-Lauf, der zum 5. Jubiläum des Thüringen Ultra erst- und einmalig durchgeführt worden war. Zu diesem Zeitpunkt hatten er und ich bereits das Ziel erreicht.
Trinkgürtel gesucht und gefunden. Wollte einen haben wie die anderen coolen Ultrarunner da draußen. Ich hatte gerade dieses Buch gelesen (Chris McDougall, Born to Run), da spielen neben Scott Jurek auch andere Größen wie Barefoot Ted, Caballo Blanco, Ann Trason, Jenn Shelton und ihr Kumpel mit.